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Geschichte - der Anfang:
Die ersten Siedler am Kap waren die Khoisan (San
und Khoikhoi).Die San (auch Buschmänner genannt) waren die ersten Menschen, die Südafrika bewohnten. Es gibt viele verschiedene Angaben über die genaue Zeit der ersten Siedlung. Die San waren Jäger und Sammler. Die Khoikhoi waren eng verwandt mit den Buschmännern Südafrikas. Die Khoikhoi waren den Europäern als “Hottentotten” bekannt (“hottentot” bedeutete “stottern” im holländischen Dialekt der Kolonialisten). Diese Namensgebung führt auf die Klicklaute der Sprache der Khoi zurück. Die Khois waren Hirten und hatten zahlreiche Schafs- und Viehherden. 1488 umsegelte der portugiesische Entdecker Bartholomeu Diaz zum ersten Mal die Südspitze Afrikas. Der König hatte ihm augetragen, einen Seeweg nach Indien zu finden. Er betrat das Kap im Mai 1488 und nannte es “Cabo Tormenteso” – “ Kap der Stürme”. Diaz kehrte nach Portugal zurück und berichtete dem König vom Kap. Dieser war es, der es “Kap der guten Hoffnung” benannte, da er hoffte, die Seeroute nach Indien bald entdeckt zu haben. Bartholomeu Diaz starb 1500 auf einem Schiff nahe des Kaps. Im April 1652 gründete der Holländer Jan van Riebeeck einen Stützpunkt für die Holländisch-Indische Handelskompanie am Kap. Dieser Stützpunkt sollte die Seefahrer, die auf ihrem Weg nach Indien waren mit Frischwasser und Nahrungsmitteln versorgen. Van Riebeeck legte seinen berühmten Garten an und betrieb Handel mit den einheimischen Khois. Trotzdem war die Essens-Versorgung der Kompanie bald nicht mehr gewährleistet und so mussten einige der Kompanie-Angestellten anfangen Land zu bebauen. Um die Siedlung weiter auszubauen und den neuen Bauern zu helfen, wurden Sklaven (hauptsächlich aus Asien) herangeschafft. Die neuen europäischen Siedler brauchten schon bald mehr Land und zahlreiche Schlachten mit den Einheimischen wurden gekämpft. Die Khoi mussten den Waffen der Europäern bald nachgeben und in rauhere Gegenden des Landes abziehen. Französische Hugenotten kommen 1688 am Kap an, da sie in Ihrem Land vor religiöser Verfolgung stehen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts ziehen die Siedler mehr ins Landesinnere,
wo sie auf die einheimischen Xhosa treffen. Viele Kriege
und Schlachten folgten. |
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